Die Mausefalle

19. – 21. Mai 2017
Ein Krimi von Agatha Christie
Regie: Thorsten Lenz

Acht Menschen abgeschnitten von der Welt, eine Leiche und ein Polizist. Mehr braucht ein gutes Theaterstück von der Krimiqueen Agatha Christie nicht. Kulisse ist die eben eröffnete und abseits von London liegende Pension Monkswell Manor. Diese wird aufgrund von starkem Schneefall für den Mörder wie für die weiteren Anwesenden zur Mausefalle. Jeder ist verdächtig, aber: wer ist das nächste Opfer und wer der Mörder? Rätseln Sie mit bei der Mördersuche.

Die Mausefalle wird in London seit 64 Jahren täglich aufgeführt und ist damit das am längsten ununterbrochen laufende Theaterstück der Welt. Die DSV zeigt Ihnen diesen Kultkrimi in der klassischen Inszenierung.

 

Bühnenfotos

© Britta Loose-Buhr

Ümmer to Deensten

31. März – 02. April 2017
Plattdeutsche Komödie nach Carlo Goldoni
Regie: Kristian Amtsberg

»Ümmer to Deensten« – oder auf hochdeutsch »Immer zu Diensten« – ist eine plattdeutsche Adaption der italienischen Komödie »Der Diener zweier Herren« von Carlo Goldoni aus dem 18. Jahrhundert.
Ort des Geschehens ist die norddeutsche Tiefebene, in der drei Men- schen versuchen ihr Liebesglück zu finden. Gehindert werden sie daran aus den verschiedensten Gründen. So ist eine einem anderen versprochen und einer steht unter Mordverdacht. Eine Spirale von Verwicklungen wird in Gang gesetzt, mit Lügen und Intrigen, an deren Ende drei glückliche Paare stehen.

Fotos von der Hauptprobe

© Britta Loose-Buhr

Pygmalion

20. – 22. Januar 2017
Eine Romanze von George Bernhard Shaw
Regie: Horst Frank

Pygmalion ist die Geschichte des einfachen Blumenmädchens Liza Doolittle und ihres Sprachlehrers Professor Higgins. Dieser versucht, aus der einen breiten, ordinären Dialekt sprechenden Liza eine vorzeigbare Dame der feinen Londoner Gesellschaft zu formen, die den Akzent der vornehmen Leute einwandfrei beherrscht. Aus dem Blumenmädchen soll eine Dame werden, die sich wie eine Herzogin benehmen kann.

Mit dieser Komödie bringt die DSV die wohl bekannteste Bearbeitung des Pygmalion-Stoffs auf die Bühne. Schon zu Lebzeiten des Autors hatte sie sich zu einem der erfolgreichsten Theaterstücke der Weltliteratur entwickelt.

Bühnenfotos

 © Waruna Ratnayake

Drei Mal Leben

28. – 30. Oktober 2016
Eine Komödie von Yasmina Reza
Regie: Carsten Hinz

Henri und Sonja versinken gerade im elterlichen Alltagswahn, als
es an der Tür klingelt. Davor stehen Arbeitskollege Hubert und seine Frau Ines in Erwartung eines gemeinsamen Abendessens. Fatalerweise einen Tag zu früh. Es bleibt nur, mit eilig zusammengesuchten Knabbereien den Abend zu improvisieren. Beruht die Einladung
des Kollegen doch nur auf der Hoffnung, dadurch Henris Beförderung voranzutreiben. So ungünstig wie der Abend begonnen hat, so ka- tastrophal verläuft er weiter. Karriere und Erziehung werden zu
den Streitthemen zwischen den Männern und Frauen, die sich in einem ausufernden Ränkespiel wieder finden.
Die Erfolgsautorin Yasmina Reza lässt die Paare den Abend dreimal erleben, mit feinen Veränderungen, die zu unterschiedlichen Verläufen führen, aber immer endet es katastrophal. Eine Komödie voller pointierter Dialoge mit bösen Witz.

Bilder von der Premiere

Fotos ©: Britta Loose-Buhr

Und alles auf Krankenschein

Und alles auf Krankenschein - DSV im Theater an der Marschnerstraße16. – 18. September 2016
Eine Komödie von Ray Cooney 
Regie: Remco Berents

Heute ist Dr. Mortimers großer Tag: Eine Rede auf einem Ärztekon- gress, die mit der Erhebung in den Adelsstand gekrönt werden soll. Kurz vor dem großen Auftritt taucht seine ehemalige Geliebte Jane mit einer Überraschung auf: Seinen unehelichen Sohn Leslie, von dessen Existenz er bisher nichts wusste. Dr. Mortimer versucht verzweifelt, die Geschehnisse vor seiner Frau und den Kollegen zu verheimlichen, während Leslie seinen Erzeuger sucht und sich plötzlich mehreren Vätern gegenübersieht. Und schon herrscht das Chaos im Hospital! Irrwitzige und turbulente Situationen erwarten Sie.

Ort: Theater an der Marschnerstraße

Beginn: 16.09./17.09.: 19.30 Uhr und 18.09.: 18 Uhr

Bilder von der Hauptprobe

Fotos ©: Thorsten Lenz

 

Geld in´n Büdel – miteens Getüdel

03. – 05. Juni 2016
Eine ndt. Farce von Michael Cooney
Regie: Thorsten Lenz

Was passiert, wenn ein Mann arbeitslos wird, es seiner Frau nicht sagen will, aber das fehlende Gehalt erklären muss? Da kommt es doch ganz recht, dass das Sozialamt für den bereits ausgezogenen Untermieter weiter Wohngeld an ihn überweist. Das Ganze erweist sich als ausbaufähig. Bald kassiert er auch noch Renten und weitere Leistungen für diverse nicht existierende Untermieter. Das Lügengebilde funktioniert phantastisch. Bis zu dem Tag, als ein Herr der Außenprüfung des Amtes vor der Tür steht, um bei den »Leistungsempfängern« nach dem Rechten zu sehen.

Diese turbulente und aberwitzige Farce vom »Komödienfachmann« Michael Cooney zeigt auf sehr amüsante Weise, wie »Mann« aus einem selbst bescherten Schlamassel wieder heraus kommt.

Fotos ©: Carsten Hinz, Thorsten Lenz, Carmen Schneider

Gespenster

08. – 10. April 2016
Eine Drama von
Henrik Ibsen
Regie: Norina Lobsien

»Aber ich glaube fast, wir sind allesamt Gespenster (…). Und darum sind wir auch so gotterbärmlich lichtscheu, wir alle miteinander.«

Helene Alving hätte ihr düsteres Familiengeheimnis am liebsten mit ins Grab genommen, doch die alten Gespenster tauchen plötzlich wieder auf und zerren die grässliche Wahrheit ans Licht. Als Helene merkt, dass sich zwischen ihrem Sohn Osvald und dem Hausmädchen Regine ein zartes Band entwickelt hat, führt kein Weg mehr daran vorbei, den beiden alles zu gestehen. Die heile Welt, die sie erschaffen hat, zerbricht ebenso schnell, wie das gerade fertig gestellte Kinderasyl, das zu Ehren ihres toten Ehemannes erbaut wurde, in Flammen aufgeht.

Das Familiendrama »Gespenster«, das Henrik Ibsen 1881 verfasst hat, hält der Gesellschaft seiner Zeit auf drastische Weise einen Spiegel vor und räumt rigoros mit überholten Konventionen und Weltanschauungen auf.

Fotos von der Generalprobe

Ein schöner Rückblick auf unsere letzte Produktion. Die Fotos sind während der Generalprobe entstanden und geben euch einen kleinen Einblick in das Stück.

© Britta Loose-Buhr

Boeing Boeing

Silvester 2015 und 08. – 10. Januar 2016
Eine Komödie von
Marc Camoletti
Regie: Carsten Hinz

Bernhard hat alles im Griff. Er überschaut präzise per Smartphone die Landungen, Zwischenstopps und Abflüge verschiedener Flugbegleiterinnen und seine Dates mit ihnen. Die Logistik ist genau getimt, alles läuft nach Plan, ganz nach dem Motto: Arrival, Boeing Boeing und bye bye.

Wenn aber plötzlich ein United-Flug gecancelt wird, die Dame der Alitalia sich den Fuß verstaucht, ein unbedarfter Freund vom Lande sich als Großstadtbesucher einnistet und dazu noch die Lufthansa im Anflug ist, kommt jeder noch so gute Plan durcheinander! Seht eine turbulente Komödie bei der kein Auge trocken bleibt!

Fotos von der Generalprobe

Ein schöner Rückblick auf eine unserer letzten Produktionen. Die Fotos sind während der Generalprobe entstanden und geben euch einen kleinen Einblick in das Stück.

©   Waruna Ratnayake

Das Tagebuch der Anne Frank

30. Oktober – 1. November 2015
Ein Drama von Francis Goodrich und Albert Hackett
Regie: Horst Frank

Das Stück spielt während und kurz nach dem zweiten Weltkrieg im Dachgeschoss eines Amsterdamer Hinterhauses, das während der deutschen Besatzung acht Menschen als Versteck diente. Hier hofften sie Krieg und Judenverfolgung zu überleben. Acht Menschen, die auf engstem Raum 25 Monate miteinander auskommen mussten – immer die Angst im Nacken.Die Jüngste von ihnen, Anne Frank, dokumentierte diese Monate eindrucksvoll in ihrem Tagebuch. »Die mordenden Nazis und ihre schweigenden Helfer konnten Anne ihr Leben nehmen – ihre Stimme jedoch nicht. […] An Annes Glauben an sich selbst scheiterte der Naziterror. Er sollte sie töten, machte sie aber nicht mundtot.« Damit das so bleibt, hofft die DSV wie auch schon Otto Frank, »dass das Theaterstück möglichst viele Menschen anspricht und Verantwortungsbewusstsein für ihre Mitmenschen in ihnen weckt«.
Hier ein kleiner Rückblick. Die Fotos sind während der Generalprobe bzw. in einer der zahlreichen Proben entstanden und geben euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Produktion. Auch bei den Proben geben Regisseur, Darsteller und Crew alles.

Bühnen-Fotos: © Britta Loose-Buhr

Ein klarer Fall

18. – 20. September 2015
Eine heitere Begebenheit in fünf Akten
von Claude Magnier

Regie: Inga Quistorf

Die Eheleute Jaqueline und Robert verbringen – wie in jedem Jahr – die Sommermonate in ihrem Ferienhaus in Saint Amedé, unweit von Paris. Während Robert unter der Woche geschäftlich unterwegs ist, langweilt sich seine Frau. Nach mehreren schlaflosen Nächten greift sie zu einem Schlafmittel. Rene Deval, der unterwegs eine Autopanne hatte, betritt hilfesuchend das Haus, ohne von Jaqueline bemerkt zu werden. Aus Versehen nimmt er den Rest des Schlafmittels und legt sich, von plötzlicher Müdigkeit überwältigt, ins Bett. Jaqueline – im gleichen Zustand wie er – legt sich, nichtsahnend, neben ihn. Beide schlafen tief und fest. Das Chaos nimmt seinen Lauf, als Robert einen Tag früher als geplant von seiner Geschäftsreise zurück kehrt und die beiden zusammen im Bett vorfindet. Eine leichte Unterhaltung zum Vergnügen des Publikums. Wir wünschen viel Spaß!


 
Bühnen-Fotos: © Britta Loose-Buhr